Magister oder Bachelor: Was ist der höhere Abschluss?
Die Frage, ob der Magister oder der Bachelor der höhere akademische Abschluss ist, beschäftigt viele Studieninteressierte – besonders in Deutschland, wo sich das Bildungssystem in den letzten Jahren stark verändert hat.
Der Magister war traditionell ein klassischer, forschungsorientierter Abschluss an geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern und galt lange als vollwertiges akademisches Diplom. Er wurde vor der Umstellung auf das Bachelor-Master-System verliehen und entsprach in seiner Wertigkeit etwa einem heutigen Masterabschluss.
Der Bachelor hingegen ist Teil des neuen dreigliedrigen Studiensystems, das im Rahmen des Bologna-Prozesses eingeführt wurde. Er ist der erste berufsqualifizierende Hochschulabschluss und dauert in der Regel sechs bis sieben Semester. Inhaltlich ist er breiter angelegt und weniger spezialisiert als ein Masterstudium.
Ein Master baut auf dem Bachelor auf und vertieft das Wissen. Er entspricht in der Regel der Qualifikation des früheren Magisters oder Diploms. Wer also einen Abschluss anstrebt, der dem alten Magister gleichwertig ist, muss heute ein Masterstudium absolvieren.
Fazit: Der Bachelor liegt unter dem Master – und damit auch unter dem früheren Magister. Wer Karriere in Wissenschaft, Forschung oder gehobenen Positionen im Beruf anstrebt, profitiert oft von einem Masterabschluss. Dennoch ist der Bachelor ein wertvoller Abschluss, der direkten Zugang zum Berufsleben ermöglicht – und den Einstieg in ein Masterstudium.
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