Türkei: Hohe Inflation trifft den Alltag der Menschen hart

In der Türkei kämpfen viele Haushalte mit den Folgen einer seit Jahren anhaltenden, extrem hohen Inflation. Im Dezember 2023 lag die Teuerungsrate bei sattem 65 Prozent – eines der höchsten Werte weltweit. Dies bedeutet, dass Preise für tägliche Bedürfnisse rasant steigen, während die Gehälter nicht mithalten können.

Lebensmittel sind besonders betroffen. Was früher zur Grundversorgung gehörte, wird für viele heute zum Luxus. Butter, Eier, Babynahrung oder sogar Zahnpasta sind für große Teile der Bevölkerung kaum noch bezahlbar. Immer mehr Menschen müssen auf das Nötigste reduzieren oder auf Hilfe von Familie und Nachbarn angewiesen sein.

Die Lira hat in den letzten Jahren stark an Wert verloren, was den Preisanstieg weiter verschärft. Gleichzeitig bleiben Energiekosten und Mieten hoch, was den Druck auf Familien zusätzlich erhöht. In vielen Haushalten wird jeden Tag neu überlegt, was man sich leisten kann – und was nicht.

Experten warnen, dass die wirtschaftliche Lage weiter schwierig bleiben könnte, solange keine nachhaltigen Maßnahmen gegen die Inflation greifen. Für viele Türken bedeutet das: Sparen, um über die Runden zu kommen – und hoffen, dass es bald besser wird.

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