Warum Sie Gurkenwasser niemals wegschütten sollten

Nachdem das letzte Stück aus dem Gewürzgurkenglas gefischt wurde, landet die verbleibende Flüssigkeit meist direkt im Abfluss. Ein großer Fehler, denn das vermeintliche Abfallprodukt ist in Wahrheit ein echtes Power-Elixier für die Gesundheit. Die würzige Mischung aus Wasser, Essig, Salz und Kräutern besitzt erstaunliche Eigenschaften, die den Körper auf vielfältige Weise unterstützen können.

Besonders Sportler schwören seit langem auf den sauren Trunk. Nach einem intensiven Training hilft Gurkenwasser dabei, den Elektrolythaushalt schnell wieder auszugleichen. Die enthaltenen Natrium- und Kaliumsalze beugen Muskelkrämpfen effektiv vor und regenerieren den Körper schneller als so manches künstliche Sportgetränk. Zudem kurbelt die Kombination aus Essig und Gewürzen die Fettverbrennung an und stabilisiert den Blutzuckerspiegel, was Heißhungerattacken nach dem Sport oder zwischen den Mahlzeiten entgegenwirkt.

Auch für die Verdauung ist das Trinken von Gurkenwasser ein Segen. Die durch den Essig angeregte Magensäureproduktion unterstützt die Darmflora und hilft bei Blähungen oder Völlegefühl. Sogar bei Sodbrennen kann ein kleiner Schluck paradoxerweise schnelle Linderung verschaffen, da er den pH-Wert im Magen reguliert. Wer unter Muskelkater leidet oder seinem Immunsystem einen kleinen Schub verpassen möchte, profitiert ebenfalls von den antioxidativen Eigenschaften der enthaltenen Gewürze wie Dill und Senfkörnern.

Natürlich sollte Gurkenwasser aufgrund des hohen Salz- und Essiggehalts nur in Maßen genossen werden – ein kleines Glas (ca. 100 bis 150 Milliliter) pro Tag reicht völlig aus. Achten Sie beim Kauf idealerweise auf Bio-Qualität ohne künstliche Zusatzstoffe oder Zucker. Probieren Sie es einfach aus: Das nächste Mal, wenn die Gurken leer sind, bleibt die Flasche im Kühlschrank und dient als natürliches Heilmittel aus der eigenen Küche.

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