Was steckt wirklich in einem Klarspüler?

Wer sich schon mal gefragt hat, was eigentlich in einem handelsüblichen Klarspüler steckt, wird überrascht sein. Neben Tensiden, die dafür sorgen, dass das Wasser besser abläuft und die Gläser schneller trocknen, enthalten viele Produkte auch Lösungsmittel, Zitronensäure und verschiedene Duftstoffe. Die Zitronensäure hilft dabei, Kalkrückstände zu verhindern – besonders wichtig bei hartem Wasser. Ohne sie können Gläser schnell milchig und stumpf aussehen.

Interessant ist, dass Klarspüler nicht unbedingt zwingend notwendig ist. Bei leichtem Wasser und nicht allzu häufigem Spülgut kann man auf ihn verzichten. Doch wer makellos glänzende Gläser ohne Schlieren möchte, profitiert von der Wirkung. Übrigens: Fehlt der Klarspüler spontan, lässt er sich auch einfach selbst mischen. Eine Mischung aus Wasser, etwas Alkohol und einigen Tropfen Zitronensäure kann als Notlösung durchaus funktionieren. Wichtig ist, dass die Säure in kleinen Mengen dosiert wird, um die Spülmaschine nicht zu sehr zu belasten.

Einige Hersteller, wie zum Beispiel Somat, weisen darauf hin, dass Klarspüler die Trocknungsergebnisse spürbar verbessern kann – besonders bei empfindlichem Geschirr wie Weingläsern. Dennoch lohnt es sich, auf die Inhaltsstoffe zu achten, vor allem, wenn man auf Duft- oder Farbstoffe verzichten möchte. Wer Wert auf Natürlichkeit legt, greift lieber zu einfachen Rezepten aus der Küche, statt auf chemisch zusammengesetzte Flüssigkeiten zurückzugreifen.

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