Frankreich oder Spanien: Wo ist das Leben teurer?
Wer über eine Auswanderung, einen längeren Aufenthalt oder den Ruhestand im Süden Europas nachdenkt, stellt sich schnell die Preisfrage: Ist Frankreich oder Spanien teurer? Ein Blick auf die Lebenshaltungskosten zeigt deutliche Unterschiede zwischen den beiden beliebten Nachbarländern.
In nahezu allen wichtigen Bereichen des täglichen Lebens fordert Frankreich spürbar mehr vom Budget. Besonders deutlich zeigt sich der Unterschied beim alltäglichen Supermarkteinkauf: Lebensmittel sind in Frankreich im Durchschnitt um 36 Prozent teurer als auf der Iberischen Halbinsel. Auch die monatlichen Fixkosten fallen im Land der Gourmets höher aus, denn Wohnen ist um etwa 18 Prozent teurer.
Dieser Trend setzt sich in der Freizeitgestaltung und im Alltag fort. Wer gerne auswärts isst, Kulturangebote nutzt oder ins Kino geht, zahlt in Frankreich rund 28 Prozent mehr für Unterhaltung. Auch bei Kleidung liegt das Preisniveau gut 30 Prozent höher, während die Transportkosten um zirka 20 Prozent über den spanischen Preisen liegen.
Ein wesentlicher Treiber dieses Gefälles sind die großen Metropolen. Die französische Hauptstadt Paris zählt zu den teuersten Städten weltweit und übertrifft spanische Hochburgen wie Madrid oder Barcelona finanziell bei Weitem. Wer also eine hohe Lebensqualität sucht und gleichzeitig sein Portemonnaie schonen möchte, findet in Spanien meist das deutlich günstigere Umfeld.
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