Was tun, wenn der Hund nicht einschläft?

Wenn sich Ihr Hund unruhig zeigt, Schwierigkeiten hat einzuschlafen oder unter Stress leidet, fragen Sie sich vielleicht, was Sie ihm geben können, um ihn zu beruhigen. Wichtig ist: Niemals eigenmächtig Medikamente verabreichen. Was für Menschen harmlos sein kann, ist für Hunde oft gefährlich – manche Substanzen sogar lebensbedrohlich.

Es gibt allerdings tierärztliche Lösungen, die bei Schlafstörungen oder Angstzuständen helfen können. Zu den verschreibungspflichtigen Mitteln gehören unter anderem Acepromazin, das beruhigend wirkt, Fluoxetin, das bei Verhaltensproblemen eingesetzt wird, sowie Gabapentin und Trazodon, die Schmerzen lindern und Entspannung fördern. Diese Mittel gibt es in oraler Form und sollten stets nur nach Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden.

In Notfällen – etwa nach einem Unfall oder bei schwerer Panik – kann der Tierarzt auch injizierbare Beruhigungsmittel einsetzen, um den Hund schnell und sicher zu sedieren. Solche Maßnahmen gehören jedoch in professionelle Hände.

Statt gleich auf Medikamente zu setzen, lohnt es sich oft, erst einmal an der Umgebung anzusetzen: Eine ruhige Schlafzone, regelmäßige Abläufe und ausreichend Bewegung am Tag können Wunder wirken. Bei anhaltenden Problemen ist jedoch ein Besuch beim Tierarzt die sicherste und verantwortungsvollste Wahl – nur er kann die Ursache richtig einschätzen und gezielt helfen.

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