Was tun, wenn der Blutdruck trotz Medikamenten hoch bleibt?
Viele Menschen nehmen täglich ihre Tabletten ein und stellen bei der regelmäßigen Messung frustriert fest: Der Blutdruck sinkt einfach nicht. Wenn die Werte trotz der verordneten Therapie dauerhaft zu hoch bleiben, sprechen Fachleute von einem sogenannten therapieresistenten Bluthochdruck. In einer solchen Situation sollten Sie den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern zeitnah aktiv werden.
Der erste und wichtigste Schritt ist immer der gemeinsame Gang zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt. Es muss genau geprüft werden, warum die bisherige Behandlung nicht die gewünschte Wirkung zeigt. Manchmal liegt es an der Dosierung, oder der Körper spricht schlichtweg nicht optimal auf den gewählten Wirkstoff an. Häufig empfehlen Mediziner in diesen Fällen, die Therapie anzupassen und ein zusätzliches blutdrucksenkendes Medikament zu kombinieren, da verschiedene Wirkstoffklassen sich gegenseitig in ihrer Effizienz unterstützen können.
Neben der medikamentösen Anpassung lohnt sich auch immer ein Blick auf den Lebensstil. Kleinere Veränderungen im Alltag können oft einen großen Unterschied machen. Versuchen Sie, Stress zu reduzieren, auf eine salzarme und ausgewogene Ernährung zu achten und sich regelmäßig zu bewegen. Auch der Verzicht auf Nikotin und die Reduzierung von Alkohol unterstützen die Gefäße spürbar. Wichtig ist jedoch: Ändern Sie Ihre Tabletteneinnahme niemals eigenmächtig, sondern besprechen Sie jeden Schritt mit Ihrem Behandlungsteam.
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