Was tun bei einer HPV-Infektion?
Die Diagnose einer Infektion mit Humanen Papillomviren (HPV) wirft oft viele Fragen auf. Die wichtigste medizinische Tatsache vorweg: Gegen das Virus selbst gibt es bislang keine gezielte medikamentöse Behandlung. Man kann eine bestehende Infektion auch selbst nicht direkt aktiv ausheilen oder durch Hausmittel beseitigen.
Das bedeutet jedoch keineswegs, dass man der Situation hilflos gegenübersteht. In den allermeisten Fällen gelingt es dem körpereigenen Immunsystem, das Virus innerhalb von einigen Monaten bis zwei Jahren eigenständig zu eliminieren. Um die Abwehrkräfte zu unterstützen, empfiehlt sich eine gesunde Lebensweise mit ausgewogener Ernährung, wenig Stress und vor allem dem Verzicht auf Rauchen, da Nikotin die Schleimhautimmunabwehr nachweislich schwächt.
Der entscheidende Schlüssel im Umgang mit HPV liegt in der Vorbeugung von Folgeschäden. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen bei der Ärztin oder dem Arzt sind die wirksamste Maßnahme, um Zellveränderungen rechtzeitig zu entdecken. Werden Krebsvorstufen frühzeitig erkannt, lassen sie sich effektiv behandeln, bevor überhaupt Krebs entstehen kann.
Für ungenügend geschützte Personen bietet zudem die HPV-Impfung den zuverlässigsten Schutz vor einer Neuinfektion mit den gefährlichsten Virustypen.
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