Was kann man statt „kaputt“ sagen?

Das Wort „kaputt“ ist alltagstauglich und wird oft verwendet – besonders in der Umgangssprache. Doch je nach Situation gibt es viele passende Alternativen, die präziser oder formeller klingen.

Wenn etwas nicht mehr funktioniert, kann man sagen, es sei defekt oder außer Betrieb. Diese Begriffe eignen sich gut in schriftlichen Nachrichten oder bei technischen Beschreibungen. Wer es etwas bildhafter mag, sagt: „Das Gerät hat seine Funktion eingestellt“ oder „es ist in die Brüche gegangen“ – letzteres hat einen leicht dramatischen, aber treffenden Ton.

Für sachliche Formulierungen bieten sich Ausdrücke wie funktionsunfähig, funktionsuntüchtig oder nicht mehr benutzbar an. Auch „läuft nicht“ oder „funktioniert nicht (mehr)“ sind gängige, verständliche Varianten, die in fast jedem Kontext passen.

Im informellen Bereich darf es gern direkter zugehen: abgekackt etwa ist eine derb-umgangssprachliche Variante, die vor allem in salopper Runde Verwendung findet. Sie drückt oft Frust oder Überraschung aus – etwa wenn der Kaffeeautomat morgens einfach streikt.

Die Wahl des Ausdrucks hängt also vom Ton, dem Kontext und der Zielgruppe ab. Ob im Beruf, in der Familie oder beim Schreiben einer E-Mail – mit etwas Abwechslung wirkt die Sprache lebendiger und treffender, ohne dass man auf Verständlichkeit verzichten muss.

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