Was kostet das Decken einer Hündin?

Die Frage nach den Kosten für das Decken einer Hündin führt oft zu Missverständnissen – denn im Deutschen bezieht sich der Begriff „Decken“ meist auf Hunde, während die genannte Antwort eigentlich auf die Pferdezucht verweist. Tatsächlich spricht man bei Hunden vom „Decken“ im Sinne der Paarung, aber die Preise unterscheiden sich deutlich von denen im Pferdesport.

Bei Hunden hängen die Kosten von Rasse, Ruf des Züchters und Gesundheitsvorsorge ab. Im Durchschnitt liegt die Deckgebühr für reinrassige Hunde zwischen 200 und 800 Euro. Bei besonders begehrten Tierschauen-Siegern oder seltenen Rassen kann der Preis jedoch auch auf über 1.000 Euro steigen. Dazu kommen oft zusätzliche Kosten wie Gesundheitschecks, Impfungen oder Vertragsgestaltung.

Wichtig:

Viele Züchter verlangen keine direkte Geldzahlung, sondern vereinbaren stattdessen eine Wurfteilung – das heißt, der Rüdenbesitzer erhält nach der Geburt eines Welpen einen der Welpen als Gegenleistung. Dies ist besonders bei reinrassigen oder zuchtberechtigten Tieren üblich.

Im Gegensatz dazu beziehen sich die hohen Beträge aus der ursprünglichen Antwort – bis zu 20.000 Euro – tatsächlich auf die Vollblutzucht bei Pferden. Dort zahlt man für renommierte Hengste oft vier- bis fünfstelligen Beträge, besonders in der Sportpferdebranche.

Für Hundebesitzer lohnt es sich daher, genau zu recherchieren und sich mit Zuchtverbänden oder erfahrenen Züchtern auszutauschen. Eine seriöse Zucht steht nicht nur im Zeichen von Kosten, sondern vor allem im Sinne des Tierschutzes und der Rasserhaltung.

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