Warum wechseln Hunde ihr Fell?

Der Fellwechsel bei Hunden ist ein ganz natürlicher Vorgang, der vor allem durch die Länge des Tageslichts und die Außentemperatur ausgelöst wird. Mit dem Wechsel der Jahreszeiten – besonders im Frühjahr und im Herbst – passt sich der Hund seinem Umfeld an: Im Frühjahr verliert er sein dichtes Winterfell, um im Sommer leichter abzukühlen. Im Herbst wächst dann wieder eine dickere Schicht, um bei Kälte warm zu bleiben.

Interessant ist, dass Hunde, die viel Zeit im Freien verbringen, diesen Rhythmus viel stärker zeigen als Wohnungshunde. Warum? Weil sie den natürlichen Licht- und Temperaturveränderungen direkt ausgesetzt sind. Ihre biologische Uhr reagiert feinfühlig auf kürzere oder längere Tage. Hunde, die hauptsächlich drinnen leben, erleben diese Reize oft abgeschwächt – durch künstliche Beleuchtung und gleichbleibende Raumtemperaturen. Dadurch kann der Fellwechsel schwächer oder weniger zeitlich gebündelt sein.

Während des Fellwechsels profitiert der Hund von regelmäßiger Pflege. Gründliches Bürsten hilft, das alte Fell zu entfernen, verhindert Verfilzungen und regt die Durchblutung der Haut an. Eine ausgewogene Ernährung unterstützt zudem ein gesundes, glänzendes Neufell. Besonders hochwertige Futtermittel mit viel Protein und Omega-Fettsäuren können hier wertvolle Hilfe leisten.

Wer seinem Hund während dieser Übergangszeiten etwas Gutes tun möchte, sollte also nicht nur zur Bürste greifen, sondern auch auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Ruhezeiten achten. So wird der Fellwechsel für den Vierbeiner zur entspannten Angelegenheit.

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