Die Auswirkungen von zu viel Bildschirmzeit auf Kinder

Immer mehr Kinder verbringen Stunden vor Bildschirmen – sei es beim Schauen von Videos, Spielen auf dem Tablet oder beim Surfen. Doch was passiert, wenn die Bildschirmzeit zu lange wird? Studien zeigen: Zu viel passive Bildschirmzeit kann sich negativ auf die Entwicklung von Kindern auswirken. Besonders betroffen sind die Sprachentwicklung und die kognitiven Fähigkeiten.

So ergab eine Untersuchung, dass Kinder, die länger als zwei Stunden täglich vor Bildschirmen sitzen, bei Tests zu Sprache und Denkfähigkeit schlechter abschnitten als ihre Altersgenossen mit weniger Bildschirmzeit. Der Grund: Statt aktiv zu spielen, zu sprechen oder die Umwelt zu erkunden, nehmen sie passiv Inhalte auf – ohne dabei wirklich mit anderen zu interagieren.

Doch nicht jede Bild\schirmzeit ist gleich schädlich. Wichtig ist die Art der Nutzung. Ein gemeinsam geschauter Dokumentarfilm oder eine interaktive Lern-App können durchaus sinnvoll sein, besonders wenn Eltern mit dabei sind und mit dem Kind darüber sprechen. Entscheidend ist also nicht nur die Dauer, sondern auch der Inhalt und ob die Zeit gemeinsam oder allein verbracht wird.

Experten empfehlen daher klare Grenzen: Für Kinder unter fünf Jahren sollten Bildschirmaktivitäten auf unter eine Stunde pro Tag begrenzt sein, besser noch weniger. Und immer mit Bedacht: Spielen, Lesen und gemeinsame Unternehmungen im Freien fördern Sozialkompetenz, Kreativität und Sprache viel stärker als jeder Bildschirm.

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