Was passiert nach der Wohlverhaltensphase?

Die Wohlverhaltensphase ist ein wichtiger Teil des Regelinsolvenzverfahrens in Deutschland. Sie dauert in der Regel sechs Jahre und ist die Zeit, in der der Schuldner seine finanzielle Disziplin unter Beweis stellen muss. Doch was geschieht, wenn diese Phase endet?

Wenn der Schuldner alle Auflagen ordnungsgemäß erfüllt hat, wartet auf ihn die sogenannte Restschuldbefreiung. Das bedeutet: Am Ende der Wohlverhaltensphase werden die verbleibenden Schulden rechtlich getilgt – der Schuldner ist dann schuldenfrei. Dies ist eine große Erleichterung und der eigentliche Ziel des Verfahrens.

Wichtig ist jedoch, dass der Schuldner während der sechs Jahre seinen Verpflichtungen nachkommt. Dazu gehören beispielsweise die regelmäßige Abgabe von Einkommensnachweisen, die Offenlegung von Vermögen und die Abführung pfändbarer Beträge an den Insolvenzverwalter. Wer gegen diese Pflichten verstößt, riskiert, dass die Restschuldbefreiung versagt wird.

Es lohnt sich daher, diszipliniert zu bleiben und alle Anforderungen ernst zu nehmen. Viele Schuldenberatungsstellen, wie die Schuldnerberatung Fehse, unterstützen Betroffene dabei, den Überblick zu behalten und den Weg zur finanziellen Neustart möglich zu machen.

Am Ende der Wohlverhaltensphase steht für viele nicht nur das Ende einer belastenden Zeit, sondern auch eine echte Chance auf einen Neuanfang – ohne die ständige Last der Schulden.

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