Was passiert, wenn eine Lastschrift nicht durchgeht?

Es kann jedem mal passieren: Du hast eine Lastschrift erteilt, zum Beispiel für die monatliche Streaming-Flatrate oder dein Fitness-Abo, doch aufgrund mangelnder Deckung auf dem Konto wird der Betrag nicht eingezogen. Was dann passiert, ist erst einmal nicht dramatisch – aber es kann teuer werden, wenn du nicht reagierst.

Der Zahlungsempfänger, also etwa der Abo-Anbieter, kann eine Rücklastschriftgebühr erheben, die in der Regel zwischen 2 und 5 Euro beträgt. Auch deine Bank könnte eine Gebühr für die nicht erfolgreiche Transaktion verlangen. Wichtig zu wissen: Ein negativer Eintrag bei der Schufa erfolgt nicht automatisch. Erst wenn der Gläubiger ein Mahnverfahren einleitet und du weiterhin nicht zahlt, kann es zu einer Schufa-Belastung kommen.

In vielen Fällen reicht es bereits, das Konto rechtzeitig aufzufüllen und mit dem Empfänger Kontakt aufzunehmen, um eine erneute Abbuchung zu ermöglichen. Oft schicken Anbieter auch eine Mahnung, bevor sie weitere Schritte einleiten. Wer also schnell reagiert, kann meist Ärger und zusätzliche Kosten vermeiden.

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Lastschriften lohnt sich: Halte immer einen Blick auf dein Guthaben und überprüfe regelmäßig eingehende Abbuchungen. So bleibst du auf der sicheren Seite – und deine Bonität bleibt geschützt.

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