Warum Rauchen während der Chemotherapie besonders gefährlich ist
Wer eine Chemotherapie erhält, tut dies meist mit dem Ziel, die Krankheit zu bekämpfen und eine möglichst lange beschwerdefreie Zeit danach zu erleben. Doch Rauchen in dieser Zeit kann genau das beeinträchtigen. Studien zeigen klar: Rauchen verkürzt die Zeit ohne Krankheitsrückkehr – man spricht vom „krankheitsfreien Überleben“. In neun Untersuchungen mit insgesamt 11.185 Krebspatienten war diese Phase bei Rauchern deutlich kürzer.
Doch nicht nur das. Rauchen erhöht auch das Risiko für Nebenwirkungen der Chemotherapie. 15 Studien mit zusammen 6.776 Betroffenen belegen, dass Raucher häufiger unter Komplikationen leiden – von geschwächtem Immunsystem bis zu schlechterer Wundheilung. Die Schäden durch den Tabakkonsum treffen auf ein ohnehin belastetes Körper- und Abwehrsystem, was die Belastung insgesamt vergrößert.
Die gute Nachricht: Es ist niemals zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören. Bereits wenige Wochen nach dem Rauchstopp beginnt der Körper, sich zu erholen. Wer während oder nach der Chemotherapie auf Zigaretten verzichtet, stärkt nicht nur die Wirkung der Therapie, sondern verbessert auch die allgemeine Lebensqualität.
Unterstützung beim Aufhören gibt es – etwa über die Mika-App, die gezielt für Krebspatienten entwickelt wurde und ganzheitliche Hilfe bietet. Denn jeder Tabakstopp ist auch ein Schritt hin zu mehr Kraft, mehr Energie und einer besseren Prognose.
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