Wie man ChatGPT in wissenschaftlichen Arbeiten korrekt zitiert

Die Nutzung von KI-Tools wie ChatGPT im Studium wird immer häufiger – doch mit der Bequemlichkeit kommt auch die Verantwortung. Wenn eine Hausarbeit, ein Essay oder ein anderer akademischer Text explizit verlangt, dass Quellen wie ChatGPT angegeben werden müssen, ist es unerlässlich, dies ernst zu nehmen.

Ein großer Fehler, den Studierende manchmal begehen, ist das Übernehmen von Inhalten aus generativen KI-Systemen, ohne diese als solche zu kennzeichnen. Auch wenn der Text vom Computer erstellt wurde, handelt es sich um fremde Leistung. Das bedeutet: Jeder Absatz, der direkt oder indirekt von ChatGPT stammt, muss im Text kenntlich gemacht und korrekt zitiert werden.

Das Auslassen solcher Quellenangaben kann schwerwiegende Konsequenzen haben – bis hin zu akademischem Fehlverhalten. Plagiate gelten nicht nur bei Büchern oder Internetseiten, sondern auch bei KI-generierten Inhalten als Täuschungsversuch, wenn sie nicht offenlegt werden. Die Regel ist daher klar: Wenn du ChatGPT verwendest, musst du es auch angeben.

Einige Hochschulen, wie die Newcastle University (ncl.ac.uk), haben dazu bereits Leitlinien veröffentlicht. Sie betonen, dass nicht nur direkte Zitate, sondern auch paraphrasierte Passagen aus KI-Tools im Literaturverzeichnis oder in einer Fußnote erscheinen sollten. Die genaue Zitierweise kann je nach Fachbereich variieren – ob mit Datum, Modellversion oder Abrufdatum.

Fazit: KI kann eine wertvolle Hilfe sein – aber nur, wenn sie ehrlich und transparent eingesetzt wird. Wer auf ChatGPT zurückgreift, sollte stets prüfen, ob und wie der Einsatz dokumentiert werden muss.

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