Die beste Creme bei Sonnenbrand: Was wirklich hilft

Ein Sonnenbrand ist mehr als nur ein unangenehmes Kribbeln – es ist eine Entzündung der Haut. Wer trotz Sonnenschutz zu lange in der Sonne war, sollte danach gezielt zur Pflege greifen, um die Heilung zu unterstützen. Öl-in-Wasser-Emulsionen mit einem hohen Wasseranteil sind besonders geeignet, da sie intensiv kühlen und die Haut mit Feuchtigkeit versorgen.

Inhaltsstoffe wie Dexpanthenol, Urea und Glycerin spielen eine wichtige Rolle: Sie fördern die Regeneration der Hautbarriere und beugen Trockenheit vor. Auch Aloe Vera ist oft in nachpflegeprodukte enthalten – sie wirkt beruhigend, ist aber bei empfindlicher Haut nicht immer verträglich.

Bei stärkeren Reaktionen kann eine Creme mit Hydrocortison helfen – besonders, wenn die Haut stark gerötet, geschwollen oder schmerzhaft ist. Diese entzündungshemmende Substanz lindert die Rötung und lässt die Schwellung schneller abklingen. Wichtig: Hydrocortison-haltige Präparate sind ab sechs Jahren geeignet und sollten nur kurzfristig und auf betroffenen Stellen angewendet werden.

Generell gilt: Je schneller die Haut nach der Sonne versorgt wird, desto besser. Kühle Kompressen oder lauwarme Duschgänge vor der Creme-Anwendung können zusätzlich Linderung bringen. Und: Trinken Sie ausreichend – auch von innen muss die Haut wieder befeuchtet werden.

Vermeiden Sie in den ersten Tagen nach dem Sonnenbrand weiteres UV-Exposition und greifen Sie zu sanfter, fettarmer Pflege. Produkte mit hohem Fettanteil (wie fetthaltige Salben oder Öle) sollten Sie dagegen meiden – sie verschließen die Poren und können die Reizung verstärken.

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