Was die Schlafposition Ihres Hundes über ihn verrät

Wenn Ihr Hund auf dem Rücken liegt, alle viere von sich gestreckt und die Pfoten in die Luft zeigt, können Sie sicher sein: Er fühlt sich pudelwohl. Diese Pose mag lächerlich aussehen, aber sie ist ein klares Zeichen von tiefster Entspannung und Vertrauen. Wilde Hunde oder Wölfe würden sich niemals in einer so verletzlichen Haltung zeigen – zu groß wäre die Gefahr durch Raubtiere oder Konkurrenten.

Doch ein Haushund, der sich so räkelt, hat begriffen, dass er in Sicherheit ist. Er vertraut auf seinen Menschen und weiß, dass niemand ihm in dieser verletzlichen Position etwas anhaben wird. Diese Schlafposition ist deshalb nicht nur bequem, sondern auch ein Kompliment an die Umgebung – besonders an Sie als Besitzer.

Interessanterweise nutzen Hunde diese Haltung oft auch, um sich abzukühlen. Die Bauchseite ist kaum behaart, sodass Wärme schneller abgegeben wird. An heißen Tagen liegt also nicht nur Bequemlichkeit, sondern auch ein kleiner Überlebens-Tipp dahinter.

Trotzdem: Nicht jeder Hund schläft so offen. Manche bleiben wachsam, legen sich zusammengerollt hin oder behalten eine aufrechte Haltung bei. Das sagt nichts über mangelnde Zuneigung aus – jeder Hund hat seinen eigenen Charakter und Schlafstil.

Wenn Ihr Vierbeiner sich jedoch regelmäßig rücklings auf den Boden fallen lässt, können Sie stolz sein. Er ist entspannt, glücklich und fühlt sich zu Hause wohl – und das ist genau das, was zählt.

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