Das sollten Sie über SWIFT-Gebühren wissen

Wenn Sie eine Überweisung aus dem Ausland empfangen, taucht häufig der Begriff SWIFT-Gebühr auf. Doch was verbirgt sich eigentlich dahinter? Das SWIFT-System ist das weltweit führende Netzwerk für den sicheren Austausch von Finanznachrichten zwischen Banken. Wenn Geld über Grenzen hinweg – insbesondere außerhalb des europäischen SEPA-Raums – transferiert wird, sind meist verschiedene Korrespondenzbanken beteiligt, um die Zahlung abzuwickeln.

Für diese Dienstleistung erheben die Banken Gebühren, auf die Sie als Empfänger leider nur wenig Einfluss haben. Es handelt sich dabei um fixe Kosten, die für die Währungsumrechnung und die technische Weiterleitung des Betrags auf Ihr Konto anfallen. Je nach Höhe der überwiesenen Summe und der beteiligten Institute bewegen sich diese Gebühren in der Regel in einem Bereich von 10 bis 50 Euro pro Transaktion.

Es ist daher ratsam, bei internationalen Zahlungen vorab zu prüfen, ob die Banken oder die absendende Partei Details zur Gebührenstruktur bereitstellen können. Oftmals wird zwischen verschiedenen Kostenträgern unterschieden: Beim sogenannten „OUR“-Verfahren trägt der Absender alle Gebühren, während beim „SHA“-Verfahren (Shared) die Kosten zwischen Absender und Empfänger aufgeteilt werden. Ein Verständnis dieser Gebühren hilft Ihnen dabei, böse Überraschungen bei der Gutschrift auf Ihrem Konto zu vermeiden.

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