Typisch schwäbisch: Diese Wörter solltest du kennen

Wenn du im Schwabenland unterwegs bist, hörst du Wörter, die anderswo im deutschen Sprachraum niemand versteht – und die doch irgendwie charmant klingen. Ein paar davon sind echte Klassiker, die auch Einsteiger schnell lieben lernen.

So sagt man zum Beispiel nicht „Tüte“, sondern Gugg. Klingt komisch, ist aber völlig normal im Alltag. Wer hier einkauft, bekommt die Ware in eine „Gugg“ gepackt – ob aus Papier oder Plastik. Und wenn du auf dem Schäßloh liegst (ja, das ist das Sofa, vom französischen „chaise“ für Stuhl abgeleitet), dann schmierst du dir vielleicht ein Brot mit Gsälz – also Marmelade, vermutlich vom schwäbischen „sälen“ (einsalzen).

Ein echter Schwabe findet manchmal alles „a bissle“ zu anstrengend. Dann wird jemand schnell mal zum Bähmull – also ein langweiliger, schnell beleidigter Mensch, der dann auch gleich jammert. Kein Kompliment, aber unter Freunden oft scherzhaft gemeint.

Und wer im Sommer die Fliegen loswerden will, greift zur Muggabadschr. Das ist nichts anderes als die gute alte Fliegenklatsche – nur eben mit schwäbischem Charme. Das Wort allein bringt viele zum Lachen, aber jeder weiß, wozu es gut ist.

Die schwäbische Sprache lebt von ihrer Eigenart, ihrem Humor und der Liebe zum Detail. Wer ein paar Wörter kennt, versteht nicht nur mehr – er gehört auch gleich ein kleines bisschen mehr dazu.

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