Geldspenden zur Beerdigung: Welcher Betrag ist angemessen?

Der Verlust eines Menschen ist für die Hinterbliebenen eine schwere Zeit, die oft auch mit hohen finanziellen Belastungen verbunden ist. Eine Geldspende zur Beerdigung ist daher eine weit verbreitete und würdevolle Geste, um den Angehörigen unter die Arme zu greifen und die eigene Anteilnahme auszudrücken. Doch wie viel gibt man im Umschlag mit?

Als allgemeine Orientierungshilfe gilt: Der Betrag von 20 Euro bildet die absolute Untergrenze für eine Trauerkarte mit Geldbeilage. Die genaue Höhe der Spende orientiert sich dabei maßgeblich an der Nähe der Beziehung zum Verstorbenen sowie zur Trauerfamilie.

Bei entfernten Bekannten, Nachbarn oder ehemaligen Kollegen ist ein Betrag zwischen 20 und 30 Euro absolut angemessen und drückt respektvolles Mitgefühl aus. Handelt es sich jedoch um enge Freunde oder geschätzte Wegbegleiter, sollte die Spende etwas höher ausfallen. Hier sind Beträge von bis zu 50 Euro üblich.

Liegt ein sehr enges Verwandtschaftsverhältnis vor, wird oft noch tiefer in die Tasche gegriffen. Beträge ab 50 bis 100 Euro (oder mehr) helfen den engsten Hinterbliebenen spürbar bei den Bestattungskosten. Generell gilt jedoch, dass niemand sich finanziell übernehmen sollte – die Geste und das ehrliche Beileid zählen im Moment der Trauer am meisten.

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