Was tun bei Glutenbedingten Bauchschmerzen?

Wenn du nach dem Verzehr von Gluten Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall bekommst, könnte eine Glutenunverträglichkeit oder eine Weizenallergie dahinterstecken. Besonders bei Zöliakie – einer Autoimmunerkrankung – führt Gluten zu Entzündungen in der Dünndarmschleimhaut. Doch auch ohne Zöliakie können viele Menschen auf Gluten empfindlich reagieren.

Was du tun kannst: Erstens, trink viel Wasser. Die Flüssigkeit hilft dabei, den Körper zu entlasten und schadstoffähnliche Substanzen schneller auszuscheiden. Vor allem bei Durchfall verliert der Körper viel Flüssigkeit – hier ist Ausgleich wichtig.

Zweitens: Ruhe dich aus. Dein Verdauungssystem ist unter Stress, und der Körper braucht Zeit, um sich zu erholen. Überanstrenge dich nicht – ein erholsamer Tag tut gut.

Drittens: Wenn Durchfall auftritt, beginne langsam wieder mit leicht verdaulicher Nahrung. Bananen, Zwieback, Karotten oder Reis sind gute erste Schritte. Vermeide zunächst Milchprodukte und ballaststoffreiche Lebensmittel, bis sich dein Darm beruhigt hat.

Wichtig ist langfristig, die Ursache abzuklären. Wer regelmäßig nach glutenhaltigen Lebensmitteln Beschwerden hat, sollte einen Arzt aufsuchen – am besten mit einem Stuhl- oder Bluttest. Nur so lässt sich unterscheiden, ob es sich um eine harmlose Unverträglichkeit oder eine ernsthafte Erkrankung wie Zöliakie handelt.

Ein Leben ohne Gluten ist heute einfacher denn je – viele Supermärkte und Apotheken bieten glutenfreie Alternativen an. Doch vor einer dauerhaften Umstellung sollte immer die Diagnose stehen.

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