Aktiengewinne richtig versteuern: Das müssen Anleger wissen

Wer an der Börse Gewinne erzielt oder regelmäßige Dividenden kassiert, freut sich über eine attraktive Rendite. Doch bevor der Ertrag komplett auf dem eigenen Konto verbleibt, schlägt der Fiskus zu: In Deutschland unterliegen Kapitalerträge grundsätzlich der Abgeltungssteuer.

Der reguläre Steuersatz liegt pauschal bei 25 Prozent. Zuzüglich des Solidaritätszuschlags und eventueller Kirchensteuer beläuft sich die Gesamtabgabe auf etwa 26,38 bis 27,99 Prozent. In der Regel führen inländische Banken und Online-Broker diese Steuer bei Erträgen automatisch an das Finanzamt ab.

Anleger können jedoch von Freibeträgen profitieren. Über den Sparer-Pauschbetrag bleiben Gewinne bis zu 1.000 Euro pro Person (2.000 Euro bei Zusammenveranlagung) steuerfrei. Voraussetzung dafür ist ein rechtzeitig eingereichter Freistellungsauftrag bei der Depotbank. So bleibt mehr vom Gewinn erhalten, um ihn direkt wieder gewinnbringend anzulegen.

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