Was tun, wenn dem Hund langweilig ist?
Wenn Hunde nicht genügend geistig und körperlich ausgelastet sind, äußert sich Langeweile oft auf ganz unterschiedliche Weise. Während einige Vierbeiner durch ungewöhnlich häufiges Bellen oder sogar aggressives Verhalten auf sich aufmerksam machen, zeigen andere eine völlig gegensätzliche Reaktion: Sie verfallen in eine träge und lethargische Verhaltensweise, ziehen sich zurück und wirken lustlos. Beides sind deutliche Warnsignale, dass der Alltag des Hundes mehr Abwechslung verträgt.
Um chronischer Unterforderung entgegenzuwirken, hilft meist schon eine gezielte Mischung aus Kopfarbeit und Bewegung. Intelligenzspielzeuge, bei denen sich der Hund sein Futter erarbeiten muss, oder kleine Suchspiele in der Wohnung aktivieren den Geist. Auch beim täglichen Spaziergang lässt sich Routine durchbrechen, indem neue Routen gewählt, kleine Agility-Übungen eingebaut oder neue Kommandos trainiert werden. Wichtig ist jedoch, die Balance zu halten: Auf intensive Beschäftigungsphasen sollten immer auch feste Ruhezeiten folgen, damit der Hund lernt, sich auch ohne Dauerbespaßung zu entspannen.
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