Was tun bei dumpfem Hören im Ohr?
Ein dumpfes Gefühl im Ohr ist unangenehm und kann im Alltag stark stören. Glücklicherweise ist diese Erscheinung meist harmlos und verschwindet oft von allein. Oft steckt eine leichte Verkühlung dahinter, eine verstopfte Nase oder ein Druckunterschied im Mittelohr – besonders nach Zugreisen oder Flugreisen.
Was hilft wirklich? In vielen Fällen reicht es schon, den Druck im Ohr auszugleichen. Dazu können einfache Maßnahmen wie Gähnen, Wasser trinken oder Kaugummi kauen helfen. Auch das sogenannte Valsalva-Manöver – sanftes Ausatmen bei geschlossenem Mund und zu – kann den Druck im Ohr regulieren. Dabei vorsichtig sein: Zu viel Druck kann schaden.
Wenn das Ohr verstopft bleibt, kann ein abschwellendes Nasenspray oder Nasentropfen die Durchblutung verbessern und den Eustachischen Tubus öffnen. Manchmal hilft auch ein paar Tropfen lauwarmes Öl im Ohr – vor allem, wenn sich ein Wachspfropf gebildet hat. Hier sollte man jedoch vorsichtig sein und auf steriles Öl achten.
Hält das dumpfe Gefühl länger als ein paar Tage an oder begleitet von Schmerzen, Schwindel oder Hörverlust, ist ein Besuch beim HNO-Arzt sinnvoll. So lässt sich ausschließen, dass eine Entzündung oder eine andere Erkrankung dahintersteckt.
Die meisten Fälle lösen sich jedoch mit etwas Zeit und einfachen Hausmitteln. Wichtig ist, das Ohr nicht zu sehr zu reizen – zum Beispiel durch Wattestäbchen – und auf die Signale des Körpers zu hören.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.