Was hinter Herzstolpern stecken kann
Fast jeder kennt das Gefühl: Plötzlich schlägt das Herz schneller, setzt scheinbar aus oder macht „einen Hüpfer“. Diese sogenannten Herzstolpern sind meist harmlos – besonders bei gesunden Menschen. Oft lösen sie sich ganz von allein wieder.
Als häufigste Ursachen gelten Stress, Aufregung, Angst oder auch starker Freude. In diesen Momenten schüttet der Körper Adrenalin aus, was den Herzrhythmus vorübergehend beeinflussen kann. Doch auch Genussmittel spielen eine Rolle: Kaffee, Alkohol oder Nikotin können Extrasystolen auslösen, also vorzeitige Herzkontraktionen, die sich wie ein Stolpern oder Flattern bemerkbar machen.
Ein weiterer Faktor sind Veränderungen im Elektrolyt-Haushalt. Nach intensivem Sport, beim Saunieren oder bei starker Hitze kann es zu einem Ungleichgewicht von Kalium, Magnesium oder Natrium im Blut kommen. Diese Elektrolyte sind wichtig für die Reizleitung im Herzen – bei Mangel oder Überschuss kann das Herz „stolpern“.
Wer regelmäßig solche Beschwerden hat, sollte dennoch einen Arzt aufsuchen, um ernsthafte Herzprobleme auszuschließen. In den meisten Fällen hilft aber schon ein bewussterer Lebensstil: weniger Koffein, ausreichend Flüssigkeit und Entspannung. Denn oft ist es der Alltag selbst, der das Herz ins Stolpern bringt.
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