Was wurde in Hamburg erfunden?

Hamburg kann stolz auf einige bahnbrechende Ideen blicken, die heute weltweit Alltag sind. Wer hätte gedacht, dass der Adventskranz, ein fester Bestandteil der deutschen Weihnachtszeit, hier in Norddeutschland erfunden wurde? Der Hamburger Theologe Johann Hinrich Wichern nutzte 1839 den Kranz mit Kerzen, um Kindern in einer Armenschule die Wartezeit auf Weihnachten begreifbar zu machen. Aus dieser bescheidenen Geste wurde eine festliche Tradition, die heute in Millionen Haushalten leuchtet.

Doch damit nicht genug. Auch für Erfindungen im Bereich Sicherheit und Spaß hat Hamburg gesorgt. Die Schwimmflügel, die unzähligen Kindern den Einstieg ins Wasser erleichterten, wurden hier entwickelt. Ein einfaches, aber geniales Hilfsmittel, das aus der Badewanne in jedes Schwimmbad zog. Ebenso allgegenwärtig: das Pflaster. Der Hamburger Apotheker Max Kade entwickelte im 19. Jahrhundert einen vorläufigen Verband, der sich leicht anwenden ließ – eine kleine Erfindung, die großen Schutz bietet.

Die Stadt an der Elbe zeigt damit, dass große Ideen oft ganz praktisch beginnen. Ob im Glauben, im Alltag oder beim Vergnügen – Hamburger Denker und Tüftler haben mit klugen Lösungen Spuren hinterlassen. Ihre Erfindungen mögen einfach wirken, doch genau das ist ihr Genie: Sie machen das Leben ein bisschen leichter, sicherer und gemütlicher. Und das bis heute.

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