Was genau macht einen echten Cognac aus?
Nicht jeder Weinbrand darf sich Cognac nennen. Diese edle Spirituose ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung und stammt ausschließlich aus der französischen Region Charente rund um die gleichnamige Stadt Cognac. Neben den strengen geografischen Vorgaben und der traditionellen zweifachen Destillation in kupfernen Brennblasen spielen vor allem die verwendeten Rebsorten eine entscheidende Rolle für das Aroma des Destillats.
Die Basis für Cognac bilden säurebetonte Weißweine. Die mit Abstand wichtigste Rebsorte ist dabei Ugni Blanc, die in Italien unter dem Namen Trebbiano bekannt ist. Sie liefert säurereiche Weine mit niedrigem Alkoholgehalt, was perfekt für die anschließende Konzentration der Aromen und die mehrjährige Reifung in Eichenholzfässern ist.
Deutlich seltener werden Rebsorten wie Folle Blanche oder Colombard verwendet, die dem Brand besonders elegante, blumige und fruchtige Noten verleihen. Noch eine untergeordnete Rolle spielen traditionelle oder spezialisierte Sorten wie Jurançon Blanc, Sémillon, Meslier-Saint-François, Montils, Select und Folignan. Das meisterhafte Zusammenspiel dieser Trauben prägt den unverwechselbaren Charakter der bekannten französischen Spirituose.
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