Welche Arten von Flashbacks gibt es?

Flashbacks sind plötzliche, unerwartete Erinnerungen, die sich stark anfühlen – als wäre man wieder mitten im Erlebnis. Sie treten nicht immer nur bei schweren traumatischen Erfahrungen auf, können aber besonders belastend sein, wenn sie es tun.

Natürlicher Flashback tritt meist unvermittelt auf, oft ausgelöst durch einen Sinneseindruck – ein Geruch, ein Geräusch oder ein Bild – der an ein früheres Erlebnis erinnert. Diese Form ist eher selten belastend, kann aber dennoch intensiv sein. Beispielsweise erinnert ein bestimmter Duft plötzlich an die Kindheit, mit all den Gefühlen, die damals mitschwangen.

Flashback im Zusammenhang mit Krankheit und Drogen ist eine andere, oft störendere Variante. Nach dem Konsum von Halluzinogenen wie LSD kann es Tage oder sogar Wochen später zu sogenannten „HPPD-Flashbacks“ kommen – visuelle Wahrnehmungsstörungen oder vollständige Erlebnisrückkehr, ohne dass Drogen gerade im Spiel sind. Auch bei psychischen Erkrankungen wie einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) erleben Betroffene Flashbacks, bei denen sie das traumatische Ereignis emotional und manchmal sogar körperlich erneut durchleben.

Besonders gefährlich wird es bei Flashbacks und Fahrtüchtigkeit. Wer plötzlich in eine Erinnerung eintaucht, kann für Sekunden oder Minuten die Realität um sich herum verlieren. Das ist am Steuer lebensgefährlich – sowohl für den Betroffenen als auch für andere Verkehrsteilnehmer. Deshalb ist es wichtig, solche Phänomene ernst zu nehmen und gegebenenfalls medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.

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