Die wichtigsten Vorsorgeuntersuchungen im Überblick

Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können lebensbedrohliche Krankheiten früh erkennen – oft, bevor erste Symptome auftreten. Dennoch gehen viele Menschen nur zum Arzt, wenn etwas weh tut. Dabei ist Prävention der beste Schutz.

Ab dem 18. Lebensjahr empfiehlt sich eine jährliche Zahnvorsorge. Karies und Parodontose sind vermeidbar, doch nur bei rechtzeitiger Kontrolle. Schon kleine Veränderungen können langfristig große Probleme verhindern.

Für Frauen beginnt die wichtige Vorsorge etwas früher: Ab 20 Jahren sollte die jährliche gynäkologische Untersuchung zur Routine werden. Damit lässt sich beispielsweise Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkennen. Ab 30 kommen zusätzliche Untersuchungen wie die Tastuntersuchung der Brust hinzu, um Brustkrebs früh zu entdecken.

Ab 35 Jahren öffnet sich für alle eine wichtige Tür: der gesetzlich geförderte Check-up beim Hausarzt. Alle zwei Jahre wird der allgemeine Gesundheitszustand geprüft – Blutwerte, Herz-Kreislauf-System und Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes. Viele Krankenkassen übernehmen dies bereits jährlich.

Männer profitieren besonders, wenn sie ab 45 Jahren regelmäßig zum Urologen gehen. Die Prostata-Vorsorge kann hier entscheidend sein, da Prostatakrebs oft beschwerdefrei beginnt. Und schließlich – für alle ab 50 Jahren – gilt: Darmkrebsvorsorge rettet Leben. Ob mit Stuhltest oder Darmspiegelung – die Früherkennung ist hochwirksam.

Die wichtigste Regel: Warten Sie nicht auf Beschwerden. Nutzen Sie die kostenlosen Angebote Ihrer Krankenkasse. Ihre Gesundheit danke es Ihnen – später.

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