Die teuersten Automarken im Unterhalt: Land Rover und Porsche an der Spitze

Wer sich ein neues Auto kauft, denkt oft zuerst an den Kaufpreis – doch die langfristigen Unterhaltskosten können eine deutlich größere finanzielle Belastung darstellen. Eine aktuelle Umfrage von Kelley Blue Book vom 23.04.2024 zeigt: Wer auf Luxus und Leistung setzt, zahlt später oft drauf – besonders bei Marken wie Land Rover und Porsche.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren können die Kosten für Wartung, Reparaturen und Ersatzteile je nach Marke extrem variieren. So kann der Besitz einer bestimmten Automarke fast fünfmal so viel an zusätzlichen Kosten verursachen wie eine andere. Bei Land Rover schlagen diese Ausgaben am heftigsten zu Buche. Die britischen SUVs und Geländewagen sind nicht nur begehrt für ihr Design und ihre Offroad-Fähigkeiten, sondern auch berüchtigt für teure Reparaturen und häufige Wartungsbedarfe.

Porsche folgt dicht dahinter. Die sportlichen Hochleistungsfahrzeuge aus Stuttgart überzeugen mit Fahrspaß und Prestige, doch der Alltagstauglichkeit und den laufenden Kosten tun sie keinen Gefallen. Spezialisierte Werkstätten, hochpreisige Ersatzteile und komplexe Technik treiben die Rechnungen nach oben.

Interessant ist: Billigmarken oder Volumenhersteller wie Toyota oder Honda schneiden in solchen Erhebungen meist deutlich besser ab. Sie punkten mit Langlebigkeit, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und geringerem Reparaturaufwand. Wer langfristig sparen will, sollte also nicht nur auf das Image, sondern auch auf die Zahlen hinter dem Lenkrad achten.

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