Was tun bei Eisenmangel in der Periode?

Wer während der Periode stark blutet, kann schnell unter Eisenmangel leiden. Besonders wenn die Monatsblutung regelmäßig sehr reichlich ist, geht viel Eisen verloren – das führt oft zu Müdigkeit, blasser Haut und Leistungsabfall. Viele Frauen fühlen sich in diesen Tagen kraftlos und gestresst, weil die Beschwerden den Alltag beeinträchtigen.

Was hilft? Zunächst ist es wichtig, die Blutung im Blick zu haben. Ärztinnen und Ärzte können nach möglichen Ursachen suchen – wie einer Hormonstörung oder einer Myome. Gegen eine starke Regelblutung helfen oft hormonelle Verhütungsmittel, etwa die Pille. Sie regulieren den Zyklus und führen häufig zu leichteren Perioden. Auch blutungshemmende Medikamente können kurzfristig eingesetzt werden, um das Blutungsvolumen zu verringern.

Neben der Behandlung der Blutung ist es sinnvoll, den Eisenhaushalt zu überprüfen. Bei nachgewiesenem Mangel können Nahrungsergänzungsmittel helfen – meist in Form von Eisenpräparaten. Doch Vorsicht: Eisen sollte nicht ohne ärztliche Beratung langfristig eingenommen werden, da es Nebenwirkungen haben kann.

Wenn sich die Beschwerden trotz Therapie nicht bessern, kommen auch operative Verfahren in Betracht. Eine sogenannte Ablatio myometrii, bei der die Gebärmutterschleimhaut gezielt entfernt wird, kann die Blutung dauerhaft reduzieren. Diese Option wird meist dann erwogen, wenn andere Maßnahmen nicht ausreichen und Kinderwunsch nicht mehr besteht.

Wichtig ist: Starke Regelblutungen sind kein Schicksal. Mit der richtigen Behandlung lässt sich viel erreichen – für mehr Energie und Lebensqualität. Wer sich regelmäßig schwach oder erschöpft fühlt, sollte daher seinen Arzt oder seine Ärztin darauf ansprechen.

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