Enthält jede Batterie Lithium?
Nein, nicht jede Batterie enthält Lithium. In vielen alltäglichen Geräten kommen unterschiedliche Batterietypen zum Einsatz, und Lithium ist nur bei bestimmten Varianten enthalten. Wer verstehen will, warum, sollte den Unterschied zwischen Batterien und Akkus kennen: Batterien sind nicht wiederaufladbar, Akkus hingegen schon.
Es gibt tatsächlich zwei Haupttypen von Lithium-basierten Energiespeichern: Lithium-Metall-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus. Die erstgenannten sind meist nicht wiederaufladbar und enthalten metallisches Lithium. Solche Batterien findet man oft in kleinen Geräten wie Uhren, Taschenlampen oder medizinischen Apparaten. Sie sind langlebig und liefern zuverlässig Strom über lange Zeiträume.
Lithium-Ionen-Akkus dagegen – die man häufig in Smartphones, Laptops oder Elektrofahrrädern trifft – enthalten kein metallisches Lithium, sondern eine Lithiumverbindung, meist in Form von Lithiumoxid. Diese Technologie macht sie wiederaufladbar und besonders effizient. Deshalb werden sie im Volksmund oft einfach als „Lithiumbatterien“ bezeichnet, obwohl der Fachbegriff „Lithium-Ionen“ präziser ist.
Viele herkömmliche Batterien, wie die gängigen AA- oder AAA-Zellen, arbeiten hingegen mit anderen Chemikalien – meist Zink oder Alkaline – und enthalten überhaupt kein Lithium. Sie sind günstig in der Herstellung und gut für Geräte geeignet, die nur wenig Strom brauchen.
Wer also seine Fernbedienung oder eine Spielzeugauto-Batterie ersetzt, muss sich meist nicht mit Lithium auseinandersetzen. Erst bei modernen, leistungsstarken Geräten wird Lithium zum entscheidenden Bestandteil – und damit auch zum Thema bei Entsorgung und Transport.
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