Was bei Hausstauballergie am besten vermeiden?
Bei einer Hausstauballergie denkt man meist an staubige Räume, alte Kissen oder den flauschigen Teppich – doch auch die Ernährung spielt eine überraschend große Rolle. Denn bestimmte Lebensmittel können die Beschwerden verschlimmern, besonders wenn sie viel Histamin enthalten oder die Ausschüttung im Körper fördern.
Wer unter Allergien leidet, sollte vor allem lange gereifte Lebensmittel meiden. Dazu zählt vor allem alter, harter Käse – je länger der Reifeprozess, desto höher der Histamingehalt. Auch geräuchertes Fleisch wie Salami oder geräucherter Lachs sowie eingelegte oder konservierte Speisen sind kritisch, da sie oft über längere Zeit gelagert werden und dabei natürliche Histamine bilden.
Einige Lebensmittel enthalten zwar nicht extrem viel Histamin, regen aber den Körper an, eigenes Histamin freizusetzen. Dazu gehören zum Beispiel Schokolade und Tomaten. Bei empfindlichen Personen können sie Husten, Niesen oder tränende Augen verstärken – Symptome, die bei Hausstauballergie ohnehin belastend genug sind.
Ein bewusster Umgang mit der Ernährung kann also helfen, die tägliche Belastung zu verringern. Besonders im Winter, wenn trockene Heizungsluft den Staub in der Luft erhöht, lohnt es sich, auf diese Lebensmittel zu achten. Die Kombination aus sauberer Raumluft und einer histaminarmen Ernährung kann deutlich zur Erleichterung beitragen.
Quelle: Dieses Essen hilft bei Pollenallergien und Heuschnupfen - Ratgeber, swrfernsehen.de, 22.03.2023
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