Warum sind die Augen morgens geschwollen?
Es ist morgens oft das erste, was wir im Spiegel sehen: leicht geschwollene Augen. Meist ist das harmlos und verschwindet nach kurzer Zeit. Doch was steckt dahinter? Die Gründe können ganz unterschiedlich sein – von alltäglichen Gewohnheiten bis hin zu körperlichen Veränderungen.
Eine nächtliche Flüssigkeitsansammlung unter den Augen ist oft schlicht die Folge zu wenig Schlaf oder einer ungesunden Schlafposition. Liegt man flach, kann sich das Gewebe leichter vollsaugen. Auch langes Starren auf den Bildschirm, trockene Heizungsluft oder zu viel Salz am Abend tragen dazu bei, dass die Augen morgens müde und geschwollen wirken.
Bei manchen Frauen tauchen geschwollene Augen rhythmisch im Monat auf – etwa während des Eisprungs oder kurz vor der Menstruation. Hormonelle Schwankungen können hierfür verantwortlich sein. In diesen Fällen ist die Schwellung meist vorübergehend und kein Grund zur Sorge.
Doch Vorsicht: Bleiben die Schwellungen länger bestehen oder treten weitere Symptome auf, wie zum Beispiel Müdigkeit, Gewichtszunahme oder eine veränderte Stimmung, kann eine Schilddrüsenfunktionsstörung dahinterstecken. Ebenso können Nierenprobleme oder ein Lymphstau im Gesicht die Ursache sein. Dann lohnt sich ein Besuch beim Arzt.
Als kleine Soforthilfe helfen oft kalte Kompressen, eine Augencreme mit abschwellender Wirkung oder einfach ein paar Minuten mit erhöhtem Kopf. Wichtig ist: Ausreichend Schlaf, viel Wasser trinken und auf die Ernährung achten. So kann man vielen Schwellungen schon vorbeugen.
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