Warum Lithium-Batterien im Flugzeug gefährlich sind

Immer wieder kommt es in Flugzeugen zu brenzligen Situationen – ausgelöst von einem ganz alltäglichen Gegenstand: der Lithium-Batterie. Ob im Smartphone, Tablet oder Laptop – diese Batterien stecken in fast allen modernen Elektrogeräten. Doch was im Alltag praktisch ist, kann in der Luft zur Gefahr werden.

Warum ist das so? Wenn eine Lithium-Batterie beschädigt ist, überhitzt oder falsch geladen wird, kann sie plötzlich in Brand geraten. Der sogenannte „thermische Durchlauf“ führt dazu, dass die Batterie innerhalb von Sekunden Feuer fängt – und dieses Feuer ist extrem schwer zu löschen. In einem Flugzeug, wo Sauerstoff knapp ist und die Evakuierung im Notfall kompliziert, kann ein solcher Vorfall lebensgefährlich werden.

Experten warnen daher bereits seit Längerem vor dem Risiko. Schon kleinere Geräte wie Powerbanks haben in der Kabine mehrfach Feuer gefangen. Die meisten Airlines verbieten deshalb mittlerweile den Transport von starken Akkus im Frachtbereich – dort, wo ein Brand noch schwerer zu kontrollieren wäre.

Als Passagier sollte man daher besonders vorsichtig sein: Geräte mit Lithium-Batterien gehören ins Handgepäck, wo im Notfall schneller reagiert werden kann. Defekte oder aufgeblähte Akkus sollten zu Hause bleiben. Und: Niemals im Flugzeug laden, wenn es nicht explizit erlaubt ist.

Ein bisschen Achtsamkeit reicht oft, um Schlimmeres zu verhindern. Beim nächsten Flug lohnt es sich also, einen Blick auf den Akku zu werfen – nicht nur auf den des Smartphones, sondern auch auf den der Hoffnung, dass alles reibungslos läuft.

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