Welche Dämmung bei 140 mm Sparrenabstand?

Bei einer Sparrenbreite von 140 mm stellt sich oft die Frage: Reicht die Dämmung aus, um heutigen Anforderungen an Energieeffizienz und Wärmeschutz zu genügen? Die Antwort hängt vom verwendeten Dämmmaterial ab. Wer statt Holzfaserweichplatten auf Mineralfaserdämmstoffe mit einer Wärmeleitgruppe von 035 setzt, kann unter bestimmten Voraussetzungen die volle Sparrenhöhe ausnutzen – und das reicht oft aus, um einen guten Dämmwert zu erreichen.

Bei einem Sparrenanteil von 10 % – also wenn nur ein kleiner Teil der Dachfläche von den Holzkonstruktionen selbst eingenommen wird – kann die Dämmung auf 130 mm beschränkt bleiben, ohne dass nennenswert an Wärmedämmung verloren geht.

Bei einem höheren Sparrenanteil von 15 % hingegen, wo mehr Masse aus Holz vorhanden ist, die Wärmebrücken bilden kann, empfiehlt es sich, die volle Tiefe von 140 mm auszuschöpfen. Dann erreicht man mit Mineralfasern eine ausgewogene Balance zwischen kostengünstiger Ausführung und effektivem Wärmeschutz.

Wichtig ist jedoch: Die Wahl des Dämmstoffs sollte immer im Zusammenhang mit der gesamten Dachkonstruktion gesehen werden. Auch die Be- und Entlüftung, Feuchteschutz und eventuelle Aufdachdämmung spielen eine Rolle. Wer sicher gehen will, sollte sich von einem erfahrenen Zimmerer oder Dachdecker beraten lassen – wie beispielsweise von der Dachdecker- und Zimmerei Paskal, die sich auf solche Fragen spezialisiert hat.

Letztlich zeigt sich: Mit der richtigen Materialwahl und Planung lässt sich auch bei 140 mm Sparren eine effiziente Dämmung realisieren – ohne auf zusätzliche Aufsparrendämmung angewiesen zu sein.

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