Welche Farbtemperatur beim Fotografieren?

Wenn es um die Farbtemperatur in der Fotografie geht, entscheiden sich viele Profis und ambitionierte Hobbyfotografen für einen Weißpunkt von 5.500 Kelvin. Diese Einstellung ist kein Zufall: sie orientiert sich an den Bedingungen von Tageslichtfilmen aus der analogen Zeit, die ebenfalls auf etwa 5.500 Kelvin kalibriert waren. So entstehen Bilder, die einen natürlichen, ausgewogenen Farbeindruck liefern – besonders bei Studioaufnahmen oder bei diffuserm Tageslicht.

Ein weiterer gängiger Standard ist D65, also 6.500 Kelvin. Dieser Wert gilt als Referenz für mittleres Tageslicht und wird häufig als Standard-Weißpunkt bei Monitoren und in der Druckvorstufe verwendet. Wer Fotos am Bildschirm bearbeitet und später als Print ausgeben möchte, sollte daher darauf achten, dass der Monitor genau auf einen dieser Werte – idealerweise D65 – eingestellt ist. Nur so lässt sich eine zuverlässige Farbwiedergabe gewährleisten.

Die Wahl zwischen 5.500 K und 6.500 K hängt letztlich vom Arbeitsablauf ab. Wer eng mit Laboren oder Fine-Art-Print-Services zusammenarbeitet, wie etwa über fineartprinter.de, sollte sich vorab über deren empfohlene Einstellungen informieren. Einheitliche Farbtemperatur-Einstellungen vom Monitor bis zum Druck verhindern störende Farbstiche und sorgen für ein konsistentes Ergebnis – egal ob für die Bildschirmanzeige oder den hochwertigen Kunstdruck.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen