Die häufigsten Fehler bei der ketogenen Ernährung
Die ketogene Ernährung gewinnt immer mehr an Beliebtheit – nicht zuletzt wegen ihrer Wirkung bei der Gewichtsreduktion und der verbesserten geistigen Leistungsfähigkeit. Doch viele, die mit Keto beginnen, machen denselben Fehler: Sie essen zu viel Eiweiß und zu wenig Fett.
Das klingt widersprüchlich, ist aber oft der Grund dafür, dass die erhoffte Umstellung des Körpers in die Ketose einfach nicht gelingt. Denn bei einer echten ketogenen Ernährung sollten etwa 70 bis 80 Prozent der täglichen Kalorien aus Fett stammen. Eiweiß spielt zwar eine wichtige Rolle, sollte aber moderat bleiben – zu viel davon kann vom Körper in Glukose umgewandelt werden, was die Ketose ausbremst.
Eine weitere häufige Fehleinschätzung: Die Angst vor Fett. Jahrelang wurde uns eingeredet, Fett sei ungesund und führe zu Herzproblemen. Doch bei Keto dreht sich alles um gesunde Fette – Avocado, Olivenöl, Butter, Nüsse oder fetter Fisch sind hier echte Stars auf dem Speiseplan. Wer diese unterschätzt und stattdessen auf proteinreiche Lebensmittel wie Hähnchenbrust oder Eiweißshakes setzt, bleibt oft frustriert zurück.
Ein weiterer Tipp: Achte auf die Elektrolyte. In der Umstellungsphase verliert der Körper viel Flüssigkeit – und mit ihr wichtige Mineralstoffe wie Natrium, Kalium und Magnesium. Das kann zu Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Muskelkrämpfen führen. Eine gezielte Zufuhr hilft, die Anfangsphase deutlich angenehmer zu gestalten.
Letztlich ist Keto mehr als nur „wenig Kohlenhydrate“. Es ist eine Neuausrichtung der Ernährung – mit Fett als Hauptenergiequelle. Wer das versteht, hat den wichtigsten Schritt bereits geschafft.
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