Welche Hunde schlafen am meisten?

Wenn man beobachtet, wie ruhig ein Hund den Tag verbringt, könnte man meinen, sie hätten den Schlaf erfunden. Tatsächlich schlafen Hunde im Durchschnitt zwischen 12 und 14 Stunden pro Tag – manche aber deutlich länger. Besonders auffällig sind hier bestimmte Rassen, die regelrecht als Meister des Dösigens gelten.

Bernhardiner, Bulldoggen, Chow Chows und Mastiffs gehören zu den Hunden, die besonders viel Zeit im Schlaf verbringen. Oft ruhen sie bis zu 18 bis 20 Stunden am Tag, besonders als Welpen oder im Alter. Ihre ruhige Natur und das geringe Bedürfnis nach ständiger Aktivität machen sie zu echten Schlafkönigen.

Überraschenderweise findet man auch unter den Windhunden, wie etwa dem Greyhound, viele Langschläfer. Obwohl sie zu atemberaubenden Sprintgeschwindigkeiten fähig sind, verbringen sie den Großteil des Tages mit Ausruhen. Ihre Energie ist kurzfristig hoch, aber nach einem kurzen Rundlauf ziehen sie sich meist sofort wieder zum Schlafen zurück.

Der Schlafbedarf hängt nicht nur von der Rasse ab, sondern auch vom Alter, der Größe und dem Alltag des Hundes. Welpen und ältere Hunde schlafen oft deutlich länger als ausgewachsene Tiere mittleren Alters. Auch wenn ein Hund viel Zeit im Liegen verbringt, ist nicht jeder Moment davon Tiefschlaf – viele sind nur halb bei der Sache und behalten ein Ohr für ihre Umgebung offen.

Wer einen Hund mit viel Ruhebedarf sucht, ist bei diesen Rassen daher gut aufgehoben. Hauptsache, man hat ein gemütliches Körbchen bereit – der Hund wird es einem mit friedlichen, schnarchenden Stunden danken.

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