Gesunde Hunderassen: Diese Rassen sind besonders robust

Wenn man sich einen Hund zulegen möchte, spielt die Gesundheit eine entscheidende Rolle. Viele beliebte Rassen wie der Mops oder die Französische Bulldogge leiden unter erblichen Problemen, die durch jahrzehntelange Qualzucht verstärkt wurden. Kurze Atemwege, Gelenkprobleme oder empfindliche Augen sind bei solchen Rassen keine Seltenheit.

Es gibt jedoch auch Hunderassen, die als besonders robust gelten und seltener unter genetischen Krankheiten leiden. Dazu gehören unter anderem der Malinois, der Border Collie, der Appenzeller Sennenhund und der Jack Russell Terrier. Diese Rassen wurden oft noch in ihrem ursprünglichen Sinn gezüchtet – zum Arbeiten, Hüten oder Jagen – und profitieren von einer natürlicheren Körperkonstitution.

Der Malinois etwa ist nicht nur bei Polizei und Militär beliebt, sondern auch bei aktiven Familien, die viel Bewegung suchen. Der Border Collie gilt als einer der intelligentesten Hunde weltweit und braucht geistige und körperliche Herausforderungen. Beide Rassen sind in der Regel sehr gesund, solange sie artgerecht gehalten und ausgelastet werden.

Auch der Appenzeller Sennenhund, ein Schweizer Hütehund, ist bekannt für seine Langlebigkeit und Widerstandsfähigkeit. Der kleine, temperamentvolle Jack Russell Terrier ist ebenfalls oft gesund und kann ein langes, aktives Leben führen – vorausgesetzt, er wird nicht nur als Schoßhund gehalten.

Wer einen Hund mit möglichst wenigen erblich bedingten Problemen sucht, tut gut daran, auf solche natürlicheren Rassen zu setzen. Eine verantwortungsvolle Zucht und regelmäßige Tierarztbesuche sind aber auch hier unerlässlich, um ein langes, glückliches Hundeleben zu gewährleisten.

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