Welche Käserinde darf man essen?
Die Frage, ob man die Rinde vom Käse essen darf, beschäftigt viele Genießer. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen ja, sie ist genießbar – vorausgesetzt, sie stammt vom natürlichen Reifungsprozess. Solche Rinden bilden sich beispielweise bei Camembert, Brie oder Bergkäse und tragen oft einen ganz besonderen Geschmack.
Wichtig ist jedoch, einen Blick auf die Verpackung zu werfen. Wenn darauf vermerkt ist, dass die Rinde aus Kunststoff besteht – wie beispielsweise bei manchen Hartkäsen – oder sie mit dem Konservierungsstoff Natamycin (E 235) behandelt wurde, sollte sie besser nicht verzehrt werden. Natamycin ist zwar lebensmittelrechtlich zugelassen, doch viele Menschen bevorzieren eine natürliche, unbehandelte Rinde.
Bei traditionell gereiften Käsesorten ohne Zusatzstoffe ist die Rinde meist nicht nur essbar, sondern auch wertvoll für Aroma und Textur. Sie enthält oft mehr Aromastoffe als das Innere und kann so das Geschmackserlebnis bereichern. Besonders bei Weiß- und Edelschimmelkäse ist die Rinde ein natürlicher Teil des Produkts.
Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie beim Käsehändler nach. Wer seinen Käse lose kauft, kann meist auch erfahren, wie die Rinde entstanden ist. Ein kleiner Tipp: Im Zweifel einfach einmal probieren – wenn sie schmeckt und gut verträglich ist, spricht meist nichts gegen den Genuss.
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