WM 2026: Historisch – Drei Länder teilen sich das Turnier
Die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 wird ein Novum in der Turniergeschichte: Erstmals wird die WM gemeinsam von drei Ländern ausgerichtet – den Vereinigten Staaten, Mexiko und Kanada. Die Entscheidung wurde am 14. Februar 2023 auf dem FIFA-Council offiziell bekanntgegeben. Damit wird ein lang gehegter Plan Wirklichkeit, der nicht nur sportlich, sondern auch kulturell eine Brücke zwischen Nordamerika schlagen soll.
Als Gastgeber sind die USA, Mexiko und Kanada automatisch für das Turnier qualifiziert. Diese drei Startplätze werden aus dem Kontingent des CONCACAF-Verbandes gezogen. Damit bleiben noch drei feste Qualifikationsplätze für andere Nationen aus der Region – also aus Nord- und Mittelamerika sowie der Karibik. Die WM 2026 wird zudem mit 48 Mannschaften das bisher größte Turnierformat erhalten, was mehr Teilnahmemöglichkeiten für Aufsteiger aus der Region eröffnet.
Die Planungen laufen bereits auf Hochtouren: Die USA werden die meisten Spiele austragen, darunter auch das Finale, das im MetLife Stadium in New Jersey stattfinden soll. Mexiko und Kanada werden jeweils mehrere Austragungsorte beisteuern – mit Stadien in Städten wie Mexiko-Stadt, Guadalajara, Monterrey sowie Vancouver und Toronto. Das zeigt, wie stark der Fußball in Nordamerika gewachsen ist.
Die gemeinsame Bewerbung der drei Länder wurde bereits 2018 beschlossen, und seitdem arbeiten sie eng zusammen. Mit modernen Stadien, großer Begeisterung für den Sport und einer lebendigen Fan-Kultur könnte die WM 2026 ein sportliches Highlight werden – und vielleicht den Durchbruch des Fußballs in den USA beschleunigen.
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