Welche Lesebrille nach einer Kataraktoperation?
Nach einer Kataraktoperation verändert sich die Sehstärke vieler Patienten – besonders im Nahbereich. Die gute Nachricht: Heutzutage können künstliche Linsen das Sehen stark verbessern, doch oft ist dennoch eine leichte Lesebrille nötig, um scharf zu sehen.
Die meisten Menschen benötigen etwa +1,25 Dioptrien (dpt), um am Computer zu arbeiten, und stärkere Gläser mit +2,25 bis +2,50 dpt zum Lesen von Büchern oder dem Smartphone im Liegen oder auf der Couch. Diese Werte gelten besonders, wenn eine Monofokallinse eingesetzt wurde, die nur auf eine Entfernung optimiert ist.Ob du eine einfach erhältliche Brille aus dem Laden oder eine maßgeschneiderte Sehhilfe brauchst, hängt von deiner individuellen Augensituation ab. Grundsätzlich sind Brillen mit +1,25 dpt oder +2,50 dpt im Drogeriemarkt oder online leicht zu finden und oft ausreichend – besonders für den Alltag. Doch wenn du empfindliche Augen hast oder zusätzliche Sehprobleme wie Astigmatismus, lohnt sich ein Besuch beim Augenarzt für eine angepasste Korrektur.
Wichtig: Die endgültige Sehstärke zeigt sich erst einige Wochen nach der Operation, wenn die Augen sich vollständig erholt haben. Deshalb solltest du erst dann eine dauerhafte Lesebrille beschaffen, nicht direkt nach dem Eingriff.Die Empfehlungen stützen sich auf Erkenntnisse der American Academy of Ophthalmology und werden von Ärzten weltweit geteilt. Am sichersten ist es jedoch, deinen behandelnden Augenarzt zu fragen – er kennt deine Werte und kann die beste Lösung für dich empfehlen.
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