Limit Orders: Mit System zu besseren Handelspreisen

Beim Trading an den Finanzmärkten kommt es oft auf das richtige Timing und den passenden Preis an. Eine Limit Order ist eine gezielte Handelsanweisung, mit der Anleger einen Kauf oder Verkauf zu einem vorher festgelegten, für sie vorteilhafteren Kurs ausführen lassen. Im Gegensatz zu einer Markt-Order, die sofort zum nächstmöglichen Preis ausgeführt wird, greift eine Limit Order erst dann, wenn der Markt das gewünschte Preisniveau tatsächlich erreicht.

Grundsätzlich unterscheidet man im Börsenhandel zwei wesentliche Arten von Limit Orders:

Einstiegsorders: Diese dienen dazu, eine neue Position in einem Finanzinstrument zu eröffnen. Ein Händler kann beispielsweise festlegen, eine Aktie erst dann zu kaufen, wenn ihr Kurs auf einen bestimmten Wert fällt. Sobald dieser Preis erreicht oder unterschritten wird, wird die Kauforder automatisch ausgelöst.

Ausstiegsorders: Hierbei geht es darum, eine bereits bestehende Position wieder zu schließen. Häufig wird diese Variante als sogenannte Take-Profit-Order genutzt. Erreicht der Kurs das angestrebte Zielniveau, wird die Position automatisch verkauft, um aufgelaufene Gewinne rechtzeitig zu sichern.

Durch den gezielten Einsatz von Limit Orders behalten Trader die volle Kontrolle über ihre Ausführungskurse und reduzieren das Risiko unvorteilhafter Preisabweichungen beim Einstieg oder Ausstieg.

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