Welche Nüsse sind reich an Folsäure?

Wenn es um die Aufnahme von Folsäure geht, denken viele automatisch an Schwangerschaft. Doch das B-Vitamin ist nicht nur für werdende Mütter wichtig – es spielt eine entscheidende Rolle für die Zellteilung, die Blutbildung und die Gesundheit des Nervensystems. Neben Blattgemüse und Vollkornprodukten gehören auch Nüsse und Samen zu den natürlichen Quellen von Folsäure.

Welche Nüsse liefern am meisten?

Unter den Nüssen liefern Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne und Sesamsamen besonders viel Folsäure. 100 Gramm dieser Samen enthalten etwa 90 bis 100 Mikrogramm Folat – das ist bereits ein guter Teil des täglichen Bedarfs eines Erwachsenen. Wer regelmäßig eine Handvoll dieser Lebensmittel isst, leistet einen wertvollen Beitrag zur ausreichenden Versorgung.

Auch Walnüsse punkten mit 30 Mikrogramm pro 30-Gramm-Portion. Haselnüsse folgen mit 26 μg, Sesam mit 29 μg und Leinsamen mit 24 μg pro Portion. Diese Werte machen deutlich: Kleine Mengen reichen bereits aus, um den Folsäurehaushalt positiv zu beeinflussen.

Interessant ist, dass Folsäure nicht nur in der Schwangerschaft wichtig ist. Auch im Alltag hilft sie, Müdigkeit zu reduzieren und den Stoffwechsel zu unterstützen. Eine abwechslungsreiche Ernährung mit folsäurereichen Nüssen und Samen kann daher jedem guttun – unabhängig von der Lebensphase.

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