Verbotene Pflanzen im Garten: Was Sie nicht pflanzen dürfen

Wer seinen Garten verschönern möchte, sollte vorher genau prüfen, welche Pflanzen er verwenden darf. Nicht alle exotischen Pflanzen sind gartentauglich – einige sind sogar gesetzlich verboten, weil sie die heimische Natur bedrohen.

Einige Arten breiten sich rasch aus, verdrängen einheimische Pflanzen und schädigen das lokale Ökosystem. Deshalb hat die Europäische Union eine Liste invasiver Arten erlassen, die in der EU nicht mehr eingeführt, gehalten oder ausgebracht werden dürfen.

Zu den verbotenen Pflanzen im Garten gehören unter anderem das Afrikanische Lampenputzergras, das mit seinen auffälligen Rispen zwar dekorativ wirkt, aber schnell wild wuchert. Auch das Anden-Pampasgras ist auf der Liste – im Gegensatz zum bekannten Pampasgras (Cortaderia selloana) ist diese Art besonders aggressiv.

Weitere Beispiele sind das Brasilianische Tausendblatt, ein Wasserpflanze, die stehende Gewässer überwuchert, sowie das Chinesische Buschklee, das Böden überdüngt und andere Pflanzen verdrängt. Das Drüsiges Springkraut ist ein klassischer „Gartenschädling“, der sich explosionsartig ausbreitet, und die Gelbe Scheincalla kann Feuchtgebiete überwuchern und Tiere verdrängen.

Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie am besten im Gartencenter oder bei der Gemeinde nach. Viele heimische Alternativen sind genauso schön und unterstützen Bienen, Vögel und Insekten. Ein gutes Beispiel: Statt exotischer Gräser lieber regionale Wildstauden pflanzen.

Weitere Informationen zu verbotenen Arten finden Sie hier.

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