Welche Sonnenbrille schützt die Augen wirklich?

Bei der Auswahl einer guten Sonnenbrille zählt vor allem eines: der UV-Schutz. Dicke Gläser oder dunkle Tönung allein schützen die Augen nicht automatisch. Entscheidend ist, dass die Brille alle UV-Strahlen bis zu einer Wellenlänge von 400 Nanometern filtert. Solche Modelle sind meist mit der Aufschrift „UV400“ oder „100 Prozent UV-Schutz“ gekennzeichnet.

Ohne diesen Schutz können schädliche Strahlen langfristig die Hornhaut, die Linse und sogar die Netzhaut beeinträchtigen. Besonders gefährlich ist die unsichtbare UV-Strahlung, die auch an bewölkten Tagen vorhanden ist. Deshalb lohnt es sich, nicht nur im Sommer, sondern ganzjährig auf einen zuverlässigen Schutz zu achten – besonders in den Bergen oder am Wasser, wo die Sonnenstrahlen stärker reflektiert werden.

Ein weiterer Tipp: Die Größe der Brille spielt ebenfalls eine Rolle. Großflächige oder umrandete Modelle verhindern, dass UV-Licht von der Seite eindringt. Auch Kinder sollten immer UV-geschützte Sonnenbrillen tragen, da ihre Augen besonders empfindlich sind.

Letztlich ist der Preis kein sicheres Qualitätsmerkmal. Günstige Modelle können genauso gut schützen wie teure Marken – entscheidend ist die Kennzeichnung. Beim Kauf lohnt daher ein Blick auf das Etikett oder die Verpackung. Wer unsicher ist, kann auch im Fachgeschäft oder bei der Apotheke nachfragen. Hauptsache, die Brille bietet echten UV-Schutz – dann sind die Augen gut behütet.

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