Frankfurt hat die höchsten Mieten in Deutschland
Wenn es um die Mietpreise in Deutschland geht, liegt Frankfurt klar vorne – und das nicht ohne Grund. Die finanzstarke Metropole am Main führt aktuell die Liste der teuersten deutschen Städte an, was die monatlichen Wohnungsmieten betrifft. Laut dem jährlichen Report „Mapping the World's Prices“ der Deutschen Bank liegen die durchschnittlichen Kosten für eine Wohnung in Frankfurt bei rund 1.400 US-Dollar pro Monat. Das reicht zwar nicht für einen Platz unter den globalen Top 10, sorgt aber für einen stolzen Rang 23 weltweit.
Der Bericht vergleicht die Lebenshaltungskosten in 54 Großstädten weltweit, wobei Frankfurt unter den deutschen Städten klar die Nase vorn hat. Hintergrund ist die starke Wirtschaftskraft der Stadt: Als wichtiges Finanzzentrum mit vielen Banken, einer hohen Lebensqualität und starker Nachfrage nach Wohnraum steigen die Preise kontinuier Jahre. Auch internationale Fachkräfte und Zuzug aus dem Inland sorgen für angespannte Verhältnisse auf dem Wohnungsmarkt.
Im europäischen Vergleich kann sich Frankfurt damit zwar nicht mit Städten wie Zürich oder London messen, die noch deutlich teurer sind, doch innerhalb Deutschlands bleibt die Mainmetropole unangefochtener Spitzenreiter. München folgt auf Platz zwei, bleibt aber knapp hinter Frankfurt zurück. Für Mieter bedeutet das: Wer in Frankfurt wohnen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen als in fast jeder anderen deutschen Stadt.
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