Verbotene Tiere im Islam: Was laut Koran nicht gegessen werden darf
Im Islam spielen die Speisevorschriften eine zentrale Rolle im täglichen Leben. Der Koran und die Überlieferungen des Propheten unterscheiden präzise zwischen erlaubten (Halal) und verbotenen (Haram) Lebensmitteln.
Das wohl bekannteste Verbot betrifft das Schwein einschließlich des Wildschweins, deren Fleisch im Islam als unrein gilt. Doch die Liste der nicht erlaubten Tiere ist weitaus umfangreicher. Grundsätzlich sind alle fleischfressenden Raubtiere mit Krallen und Zähnen wie Tiger, Löwen oder Bären für den Verzehr untersagt. Ähnliche Regeln gelten in der Vogelwelt: Vögel mit Krallen, darunter Adler und Geier, dürfen ebenfalls nicht auf den Teller gelangen.
Darüber hinaus gehören Haustiere und Exoten wie Hunde, Schlangen und Affen zu den verbotenen Tieren. Auch kleine Schädlinge oder als Ekel erregend eingestufte Lebewesen – wie Ratten, Skorpione und Tausendfüßler – sind für Muslime beim Essen absolut tabu.
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